ZIMMERAERONAUTIK im Museum DKW Cottbus 24. 09. 2016

Anlässlich der langen Nacht der Museen in Cottbus war Bodo Rott eingeladen, die Erfahrungen aus dem Seminar Battle over Cottbus einem breiteren Publikum zu vermitteln.Für den Abend eröffnete er eine offene Werkstatt im Museum Dieselkraftwerk. Aus modularen Papierelementen, die die Besucher auch farbig gestalteten, entwickelten sie Flugobjekte.

Wintersemester 2015/16

Kinetischer Drachen
Flugtag
Flugzeugmuseum, Cottbus
Kinetischer Drachen
Flugtag
Flugzeugmuseum, Cottbus
Rose
Flugtag
Flugzeugmuseum, Cottbus
Rose
Flugtag
Flugzeugmuseum, Cottbus

BATTLEOVERCOTTBUS – Architektur und Flugdrachen

 

Wintersemester 2015/2016 

 

„Ob beweglich oder unbeweglich, alles, was den Raum in Anspruch nimmt, gehört in den Bereich der Architektur.

... Sie hat jenes Vorrecht, magische Orte zu erschaffen, die ganz ein Werk des Geistes sind.“

Auguste Perret, Beitrag zu einer Theorie der Architektur, 1949

 

„Baut die Kontraform der Seele für jeden und alle!“ 

(Aldo Van Eyck, Der verborgene Auftraggeber und das große Wort „Nein“, 1962)

 

Die Eroberung des Luftraums gehörte zu den größten Erfolgen der Moderne. Die Auseinandersetzung, ob ein Fluggerät leichter oder schwerer als Luft sein müsse, gab wichtige Impulse an alle Wissensbereiche, besonders an die Architektur.

 

2015 jährte sich außerdem zum 75. Mal die Luftschlacht um England. Zwischen Sommer 1940 und Anfang 1941 gelang es dem letzten wehrfähigen, freien Land Europas die Eroberung durch Hitlerdeutschland in einer gigantischen Anstrengung mit ihrer Luftwaffe abzuwehren. 

 

Gründe genug, sich der Anfänge der motorisierten Luftfahrt zu erinnern.

Sie liegen im Flugdrachenbau.

Sommersemester 2015

bertram
Drenusha Prenici putzt ihren Raum schwarz
Schaufenster Hermann Damenbekleidung,
Spremberger Straße, Cottbus
georg, der läufer
Sandra Rogge
Installation mit sieben Monitoren und Klang,
Sportgeschäft, Spremberger Straße, cottbus

ICHISTEINENGATTUNG – Architektur und Bühnenbild (Master)

Die Inszenierung eines Textes stellt eine alle Sinne umfassende Aufgabe an den Gestalter. Bewegung, Sprache, Klang, Geste, Distanz, Farbe, Figur, Kostüm, Ausstattung, alle diese Punkte müssen berücksichtigt werden. Deshalb sollte die in diesem Seminar beabsichtigte Beschäftigung mit Bühne, Raum und Zuschauer eine grundlegende und umfassende sein. 

Literarischer Ausgangspunkt war der Prosatext 26 namen von Konrad Bayer. 

26 Namen ist eine Sammlung von Parabeln. Die Anfangsbuchstaben der Namen folgen dem Alphabet. Es handelt sich um eine kaleidoskopische Sammlung von Texten von vier Zeilen bis einer Seite Länge. Sie sollten die Vorlage liefern für eine Umsetzung als Installation, Performance oder mechanisches Theater. 

 

Zum tieferen Verständnis Bayers haben wir uns mit dem Bayer´schen Schaffensumfeld beschäftigt. Happening, Performance und Installation haben das veränderte Verständnis vom Verhältnis zwischen Bühne und Zuschauer in die bildende Kunst übersetzt. 

 

Das Theater der Moderne hat die Konstituenten der Bühne und des Theaters grundlegend in Frage gestellt und neu gedeutet. Das Werk von Oskar Schlemmer, Liubowa Popowa und insbesondere Friedrich Kiesler, Doppelbegabung als Architekt und Bühnenbildner, waren Beispiele dafür. 

 

Um eine reine Illustration der Parabeln zu vermeiden, konfrontierten wir die Parabeltexte mit Aphorismen von Architekten als Handlungsanweisungen für die Studierenden, als die Gestaltung intensivierendes Handicap. (Beispiel: „Variety is the prelude to monotony; to avoid it, repeat your own element..“ ,Luigi Snozzi, 24 Aphorisms ) Die Konfrontation sollte ermöglichen, dass etwas Neues, Eigenes entsteht.

 

 

KNITTRIGES LEUCHTEN - BAUHAUSFEST 2013

Leporello KNITTRIGES LEUCHTEN
Kooperation mit der Stiftung Bauhaus Dessau

Masterseminar Sommersemester 2013

Im Sommersemester 2013 habe ich ein Kooperationsseminar mit der Stiftung Bauhaus Dessau organisieren können.

Für das Bauhausfest 2013 entwarfen wir Installationen, die auf die spezifischen Situationen im Gebäude Bezug nahmen. Räumliche, haptische und geschichtsbezogene Ansätze haben die Studierenden thematisiert und auf ganz unterschiedliche Weise umgesetzt.

  • Wal

  • Pfau

  • Elefant